Tobias Rausch
Tobias Rausch hat Philosophie und Biologie studiert. Seit 2001 arbeitet als freier Autor, Regisseur und Performer mit dem von ihm gegründeten Theaterkollektiv "lunatiks produktion" u.a. am Staatstheater Hannover, schauspiel frankfurt, Maxim Gorki Theater Berlin, Staatstheater Stuttgart, Volkstheater Rostock, Nationaltheater Mannheim, Theater Vorpommern Greifswald, im Hebbel am Ufer und an den Sophiensaelen Berlin.
Für seine Arbeit erhielt er verschiedene Auszeichnungen, darunter das Aufenthaltsstipendium des Hessischen Literaturrates in Prag 2010, das „homines urbanis" Stipendium in der Villa Decius Krakau 2006 und den Humboldt Preis 2001. Sein Stück „Alles offen" wurde zu den Autorentheatertagen 2010 eingeladen und war für das alternative Theatertreffen 2010 der Fachzeitschrift „Theater der Zeit" nominiert.
Am Schauspiel Kiel trat Tobias Rausch in Verbindung mit lunatiks produktion zum ersten Mal 2008 mit STATISTEN DES SKANDALS als Autor und Regisseur in Erscheinung. Das Stück, das sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit den Folgen der Barschel-Affäre befasst, war ein großer, überregional wahrgenommener Erfolg. Ein Erfolg der durch das folgende Projekt EINSATZ SPUREN noch übertroffen wurde. Das Stück setzt sich eindrücklich mit den Folgen des Krieges in Afghanistan für Beteiligte und deren Angehörigen auseinander, wurde u.a. im SPIEGEL überaus positiv besprochen und gastierte mit großer Resonanz bei den Autorentheatertagen 2011 am Deutschen Theater Berlin.
lunatiks produktion
Das Berliner Performance- und Theaterkollektiv lunatiks produktion entwickelt Projekte, die sich als alltagssoziologische Forschungsarbeit mit den Mitteln des Theaters begreifen. Ausgangspunkt sind stets umfangreiche Recherchen, Interviews und Archivarbeit. Erst aufgrund dieser Forschungen entstehen Texte, Spielregeln und Gestalt der Aufführung.
Bekannt wurde lunatiks produktion mit der weltweit ersten Versteigerung eines Theaterstücks bei Ebay, das in den Wohnungen der Auktionsgewinner gespielt wurde („livingROOMS", Koproduktion mit den Berliner Sophiensaelen 2004). Die Gruppe wurde mit ihren Projekten zu zahlreichen Festivals eingeladen, u.a. zu den 4. Krakauer Literaturtagen 2008, zum Prager Theaterfestival deutscher Sprache 2008, zum Festival „Geteilte Geschichten" am Düsseldorfer Schauspielhaus 2009 und zum pottfiction Camp im Rahmen von Kulturhauptstadt Europas RUHR 2010. Mit der Performance „highQ - Gehirne in Hochgeschwindkeit" hat lunatiks produktion 2007 den Stücke- und Projektwettbewerb "Eine Jugend in Deutschland" von Maxim Gorki Theater und schauspiel frankfurt gewonnen. Für die Trilogie „Verbrechen & Gesellschaft" wurde die Gruppe mit dem Bremer Autoren- und Produzentenpreis 2007 ausgezeichnet. Neben vielen anderen Arbeiten realisiert die Gruppe zurzeit das botanische Langzeittheaterprojekt „Die Welt ohne uns“ für das Schauspiel Hannover
Nach den großen Erfolgen der Stückentwicklungen STATISTEN DES SKANDALS und EINSATZ SPUREN setzt das Schauspiel Kiel mit FELIX KRULL UND SEINE ERBEN seine kontinuierliche Zusammenarbeit mit lunatiks produktion, diesmal auf der großen Bühne, fort.
Für seine Arbeit erhielt er verschiedene Auszeichnungen, darunter das Aufenthaltsstipendium des Hessischen Literaturrates in Prag 2010, das „homines urbanis" Stipendium in der Villa Decius Krakau 2006 und den Humboldt Preis 2001. Sein Stück „Alles offen" wurde zu den Autorentheatertagen 2010 eingeladen und war für das alternative Theatertreffen 2010 der Fachzeitschrift „Theater der Zeit" nominiert.
Am Schauspiel Kiel trat Tobias Rausch in Verbindung mit lunatiks produktion zum ersten Mal 2008 mit STATISTEN DES SKANDALS als Autor und Regisseur in Erscheinung. Das Stück, das sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit den Folgen der Barschel-Affäre befasst, war ein großer, überregional wahrgenommener Erfolg. Ein Erfolg der durch das folgende Projekt EINSATZ SPUREN noch übertroffen wurde. Das Stück setzt sich eindrücklich mit den Folgen des Krieges in Afghanistan für Beteiligte und deren Angehörigen auseinander, wurde u.a. im SPIEGEL überaus positiv besprochen und gastierte mit großer Resonanz bei den Autorentheatertagen 2011 am Deutschen Theater Berlin.
lunatiks produktion
Das Berliner Performance- und Theaterkollektiv lunatiks produktion entwickelt Projekte, die sich als alltagssoziologische Forschungsarbeit mit den Mitteln des Theaters begreifen. Ausgangspunkt sind stets umfangreiche Recherchen, Interviews und Archivarbeit. Erst aufgrund dieser Forschungen entstehen Texte, Spielregeln und Gestalt der Aufführung.
Bekannt wurde lunatiks produktion mit der weltweit ersten Versteigerung eines Theaterstücks bei Ebay, das in den Wohnungen der Auktionsgewinner gespielt wurde („livingROOMS", Koproduktion mit den Berliner Sophiensaelen 2004). Die Gruppe wurde mit ihren Projekten zu zahlreichen Festivals eingeladen, u.a. zu den 4. Krakauer Literaturtagen 2008, zum Prager Theaterfestival deutscher Sprache 2008, zum Festival „Geteilte Geschichten" am Düsseldorfer Schauspielhaus 2009 und zum pottfiction Camp im Rahmen von Kulturhauptstadt Europas RUHR 2010. Mit der Performance „highQ - Gehirne in Hochgeschwindkeit" hat lunatiks produktion 2007 den Stücke- und Projektwettbewerb "Eine Jugend in Deutschland" von Maxim Gorki Theater und schauspiel frankfurt gewonnen. Für die Trilogie „Verbrechen & Gesellschaft" wurde die Gruppe mit dem Bremer Autoren- und Produzentenpreis 2007 ausgezeichnet. Neben vielen anderen Arbeiten realisiert die Gruppe zurzeit das botanische Langzeittheaterprojekt „Die Welt ohne uns“ für das Schauspiel Hannover
Nach den großen Erfolgen der Stückentwicklungen STATISTEN DES SKANDALS und EINSATZ SPUREN setzt das Schauspiel Kiel mit FELIX KRULL UND SEINE ERBEN seine kontinuierliche Zusammenarbeit mit lunatiks produktion, diesmal auf der großen Bühne, fort.
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